Ajdovščina

AJDOVŠČINA ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum vom Vipava Tal. Es liegt im Westslowenien in der Nähe zur Italien.
Die Fläche der Gemeinde Ajdovščina beträgt 245 km2, der höchste Punkt ist der Gipfel des Mali Golak (1495m), der tiefste Punkt ist der Wassermäander von Vipava Fluß bei Batuje (60m). Das Gebiet ist landschaftlich sehr abwechslungsreich. Der Vipava Tal wird von drei Seiten mit Bergen umgeben: nördlich und östlich von Trnovska planota Hochebene, die Hochebene von Nanos, Hrušica und im Süden die Vipava Hügel. Der Tal ist offen gegen dem Westen woher die Mittelmeereinflüsse hineinkommen und deswegen ist die Vegetationsperiode um 2 Monate länger als im zentralem Slowenien. Auf den Hochebenen wechseln die Klimaeinflüsse von den Alpen, Kontinent und Mittelmeer. Die Vegetation ist sehr reich und hier findet man auch Endemien.Die Besonderheit des Vipava Tales ist der Nordwind, genannt Burja. Dieser zieht mit Böen von den nördlichen Hochebenen ins Tal. Im Schnitt weht mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h, oft passiert aber im Winter, daß die Böen die Geschwindigkeit von 180 km/h erreichen. Dieser Wind prägt auf eigene Weise das Leben im Tal.
Die Gemeinde Ajdovščina ist dicht besiedelt. In 26 Ortschaften und 45 Siedlungen leben an die 18.000 Einwohner. Das Zentrum ist die Stadt Ajdovščina, die 5.900 Einwohner hat. Die Stadt hat ruhmreiche Geschichte, die in das 3 Jh. nach Christi reicht. Damalige römische Siedlung hieß Ad Fluvium Frigidum (zum kalten Fluß).
- - Richtung Italien führt die Autobahn (15 min Fahrzeit)
- - Die Autobahn ist auch Richtung Postojna und Ljubljana erbaut
- - Auf Bundesstraße erreichen sie Karst über Vipava nach Štanjel
- - Richtung Norden führt die Bundesstraße nach Col in Črni vrh
Unter Landwirtschaftlichen Tätigkeiten ist der Weinanbau am wichtigsten. Das Weianbaugebiet ist 2.334 Hektar groß. Durch den Vipava Tal führt eine Weinstraße, die im touristischen Angebot von Ajdovščina beinhaltet ist.
Das Fenster von Otlica
bekannt ist. Durch das Fenster kann man in den Vipava Tal schauen. Die nahgelegene Ortschaft bekam den Namen nach diesem Fenster Otlica (hohle Wand). Das Wasser bohrte sich ein unterirdisches Loch und in den Jahrtausenden werde das ausgebreitet. Die Erosion verhalf zur heutigen Darstellung des Fensters von Otlica. Dieses Naturwunder ist in 15 Minuten zu erreichen von Otlica. In der Nähe des Fensters hat ein junger Architekt (Damijan Popelar) ein Steinspirale erbaut. Diese Spirale zählt zu den wichtigsten Kulturdenkmäler auf der Hochebene Gora
Naturwissenschaftlicher Weg zur Quelle des Hubel Flußes
Ausgangspunkt ist der Sportpark Pale. Von dort bringt uns der 3100 m lange Weg durch wunderschöne Landschaft am Rande von Ajdovščina. Die reiche Vegetation im Tal und der trockene Karstwiese bei der Quelle bilden eine Abwechslung, das man auf so kurzer Entfernung nicht ahnen kann.
Fluß Hubelj
Ungefähr 3 km von der Stadt Ajdovščina entspringt der Fluß Hubelj aus den Spalten des Karstgebietes. Die Quelle ist besonders stark nach langen Regenfällen, wo das Wasser auch aus den höhen Spalten ans Tageslicht drängt. Dann kann man Wasserfälle bewundern. Bis zur 65 m3 pro Sekunde stoßen aus dem Karstinnern heraus und fallen 40 m tiefer ins Tal. Die Wassermengen sammeln sich in drei Grotten: die große Hubelj küche ( Velika Hubeljska kuhinja), Spinnennetz (Pajkova mreža) und östliche Hubelj grotte (Vzhodna Hubeljska jama). In den Trockenperioden wurden über 400 Grottenärmel gezählt.
Die Quelle ist bequem auf dem naturwissenschaftlichen Wanderweg erreichbar.

